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2003: Neuere Entwicklungen im Einwanderungs- und Asylrecht – Verfassungs-, Völker- und Europarechtliche Aspekte (Dresden)

Vorsitz und Diskussionsleitung: Prof. Dr. Eibe Riedel, Mannheim

Generalberichterstatter

Prof. Dr. Christian Tietje, Halle

Landesberichterstatter

  • Prof. Richard Rawlings, London: Großbritannien
  • Prof. David Capitant, Paris: Frankreich
  • Prof. Dr. Ana Martins, Lissabon: Portugal
  • Prof. Dr. Goeran Melander, Lund: Schweden
  • Prof. Dr. Uwe Kischel, LL.M., Greifswald: USA
     

Publikation

Eibe Riedel (Hrsg.), Neuere Entwicklungen im Einwanderungs- und Asylrecht – Verfassungs-, Völker- und Europarechtliche Aspekte, Nomos, Baden-Baden 2004, Bd. 23

Anmerkungen

Der gewählte Themenbereich ist von außerordentlicher Aktualität. Dies zeigt nicht zuletzt das langwierige Ringen um das neue Zuwanderungsgesetz in Deutschland. Aber auch in anderen Ländern Europas bzw. im Verhältnis der europäischen Staaten untereinander nehmen Fragen des Einwanderungs- und Asylrechts eine immer gewichtigere Stellung ein. Man denke nur an die zwischen Frankreich und Großbritannien geführte Diskussion um das 1999 vom Roten Kreuz errichtete Flüchtlingslager Sangatte, das voraussichtlich im Frühjahr 2003 geschlossen wird. Vor diesem Hintergrund ist neben der Darstellung autonomer staatlicher Rechtskonzepte, insbesondere unter dem Aspekt der fortschreitenden Harmonisierung des Einwanderungs- und Asylrechts nach Art. 61 ff. EGV, eine europarechtliche Beleuchtung des gewählten Themenbereichs angezeigt. In Zeiten wachsender Globalisierung kann jedoch die weltweite Entwicklung der „freiwilligen“ und „unfreiwilligen “ Migration nicht ausgespart werden. Dementsprechend bietet es sich an, die zunehmende Einbindung der nationalen Rechtskonzepte in internationale Rechtsregime näher zu analysieren. Abgerundet wird die Thematik durch aktuelle Einzelfragen wie z.B. die Problematik der illegalen Einwanderung oder der besonderen Einwanderungsmöglichkeit für hochqualifizierte Arbeitskräfte.